Vom 14. bis 17. April 2011, also eine Woche vor Ostern, fand auf dem Messegelände Dresden (Messering 6 in 01067 Dresden) die nunmehr "18. Dresdner Ostern" statt. Die Messehallen waren wie immer von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. In den vergangenen Jahren entwickelte sich diese Verkaufs- und Erlebnismesse auf ca. 20.000 Quadratmetern in vier Messehallen und weiteren Zwischengängen zu einem Besuchermagneten und gilt inzwischen als größte und beliebteste Publikumsmesse der sächsischen Landeshauptstadt.
In diesem Jahr waren rund 350 Aussteller gemeldet, die nicht nur ihre Produkte passend zum Osterfest präsentierten, sondern ein breites Spektrum aus den Bereichen Garten und Gartentechnik (Halle 2), Heimtier mit Tiernahrung und -bedarf (Halle 3), Kunsthandwerk (Zwischengänge und Querverbinder zum Hauptfoyer), Hobby und Freizeit (Halle 4) sowie den Frühjahrsmarkt (Halle 2) anboten. Im sogenannten Schlemmerhof konnte sich jeder an heimischen wie ausländischen kulinarischen Gerichten und Getränken laben.
Da außerdem gleichzeitig die Deutsche Orchideen Gesellschaft e.V. (DOG) in Gemeinschaft mit nationalen und internationalen Orchideenzüchtern und Pflanzenhändlern die "Internationale Orchideen-Welt" in Halle 1 mit über 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gestalteten, war ein Tagesausflug für viele Orchideenfreunde von nah und fern ein fixes Datum im Jahreskalender.
Wie bereits in den Jahren 2007 und 2009 beschlossen deshalb die Mitglieder des Jenaer Orchideenstammtisches am Donnerstag, den 14. April als Eröffnungstag, einen Bus zu mieten und nach Dresden aufzubrechen. Diese Fahrt bedeutet für uns stets eine stilvolle Einstimmung auf das Osterfest. In bewährter und dankenswerter Weise übernahm Dr. Horst LANG (Ziegenrück) - wie bei früheren Reisen - die Organisation. Um kostengünstig zu planen, wurde wiederum unter befreundeten Orchideen- und Pflanzenliebhabern auch anderer Städte (Jena, Blankenhain, Hof, Ziegenrück) geworben, so dass der Bus der Firma PELZ aus Schleiz mit 27 Personen ausgelastet war. Nach zweieinviertelstündiger, problemloser Fahrt wurden wir am Hauptportal der Dresdner Messe "ausgeladen", so dass wir pünktlich um 10 Uhr vormittags zur Eröffnung die Innenräume betreten konnten. Ein Osterhase empfing uns herzlich und verteilte kleine Schokoladen-Ostereier, zumindest an die weiblichen Teilnehmer. Im Gegensatz zu Thüringen regnete es leider in Dresden. Nach einiger Diskussion einigten wir uns auf eine Abfahrtszeit um 16 Uhr, so dass genügend Zeit blieb, die Orchideen-Ausstellung und gegebenenfalls weitere Hallen mit ihren vielfältigen Ständen aufzusuchen, um eventuell noch das eine oder andere kleine Mitbringsel als geeignetes Ostergeschenk zu erwerben.
Für die Orchideenwelt der "Ostern 2011" hatten sich 61 Aussteller nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Argentinien, Brasilien, Ecuador, Japan, Kolumbien, Malaysia, Philippinen, Taiwan und Venezuela angesagt. Bis Mitternacht des Vortages dauerte in mühevoller Groß- und Kleinarbeit Aufbau und Bestückung der Halle 1 und der Einzelstände. Dabei wurden offiziell geschätzte 20.000 Exemplare mit über 100.000 Blüten gezeigt. Diese Ausstellung wird deshalb mit Recht hinsichtlich der Exponate und Besucherzahlen zu den größten und schönsten Orchideenschauen Europas gezählt. Im rechten Bereich der Halle 1 waren 55 Stände reich mit Orchideen und Beiwerk geschmückt, dazwischen gab es eine Schlemmer- und Erholungsinsel, bevor im linksseitigen Hallenteil die Händler ihre Verkaufstände mit einem breiten und teilweise preisgünstigen Angebot präsentierten. Vier Springbrunnen und eine Wasserwand, gestaltet von der Wassertechnik Dresden, sorgten für eine dezent plätschernde Untermalung des allgemeinen Stimmengewirrs. Von der Decke herab hingen zahlreiche farbige, textile Leuchtelemente in Form von großen Ringlampen. Gegenüber der etwas enttäuschenden Hallengestaltung anlässlich des letzten EOC-Kongresses 2009 an gleicher Stelle (verhältnismäßig kahl und weiträumig, fast leer wirkend, die Wände schmucklos, die Höhe nicht gemildert) zeigte sie wieder die gewohnte Üppigkeit und Dichte, die man schon von früheren Ausstellungen gewohnt war.
Nach langen Jahren unerquicklicher Querelen, die der Gesellschaft viele Mitglieder kosteten, stand diese Ausstellung nun unter der Aegide einer völlig neuen DOG-Leitung mit Präsident Bernd TREDER sowie den beiden Vizepräsidenten Irene BOCK und Fritz WIRSAL an der Spitze, die dadurch auch mit ihrem überaus rührigen Mitglieder- und Helfer-Team einem enormen Erfolgsdruck ausgesetzt waren!
Gekoppelt war diese Ausstellung, wie bereits in den letzten beiden Jahren, mit der Floristenmeisterschaft "Bronzene Rose 2011" durch den deutschen Fachverband für Floristik (FDF), die auf der Bühne von Halle 1 unter Regie von Vorstandsmitglied Annegret PETASCH zu den Themen "Frühling" und "Ostern" ausgetragen wurde. Außerdem konnte jeder Besucher bereits vorgefertigte und geschmackvoll präsentierte, meist üppige Schmuckgestecke auf einem Stimmzettel bewerten. Gewinnerin nach Abschluss des Wettbewerbs war Kathleen MÜLLER aus Halle.
Den Auftakt zur viertägigen Exposition und Verkaufsmesse bildete am Donnerstag, den 14. April, um 11 Uhr auf der Bühne von Halle 1 ein Dialog zwischen dem Moderator Kristian KAISER mit der geladenen Taufpatin sowie dem Präsidenten der DOG. Die inzwischen traditionelle Taufe einer neuen Orchideen-Sorte im Anschluss vollzog unter Beifall die souveräne, aus Thüringen stammende und natürlich "im Osten" besonders populäre Sängerin Veronika FISCHER mit einer Phalaenopsis- Hybride. Der Name jedes Taufpaten wird neuerdings ganz offiziell in das Register der königlichen Gartenbau-Gesellschaft London eingetragen. Dass es wiederum eine Phalaenopsis (diesmal allerdings in Rostfarben mit punktierten Blütenblättern) sein musste, wie in früheren Jahren auch, erscheint mit der Zeit etwas eintönig! Die Sängerin, die um 12 Uhr auf gleicher Bühne mit ihrem Pianisten auch ein gut besuchtes, dreiviertelstündiges Konzert gab, nutzte ihren Dialog mit dem Moderator und DOG-Präsidenten geschickt zur Eigenwerbung, verriet aber auch, dass sie eine Blumenliebhaberin sei und zu Hause drei Orchideen (!) kultivieren würde.
Teilhaben konnten wir verständlicherweise durch unseren nur eintägigen Aufenthalt nicht an allen weiteren geplanten Veranstaltungen und Events, beispielsweise an der exklusiven, für Freitag, 15. April ab 20 Uhr geplanten Nacht der Orchideen mit Tangoball "El Tango de las flores" oder am 65. D.O.G. Kongress. Zusammen mit letzterem fanden leider für uns erst am Sonnabend, den 16. April, im Erlweinsaal drei interessante Fachvorträge von renommierten Orchideenspezialisten über Orchideen und deren Kultur statt. Im Einzelnen sprachen um 15 Uhr Sebastian URBAN über "Cypripedium-Hybriden - Erfahrungen mit der Topf- und Freilandkultur", um 16 Uhr Dr. Holger PERNER über "Pleionen, bezaubernde Bergnymphen - die Gattung Pleione in einer Übersicht" sowie um 17 Uhr Rudolf JENNY über "Dekorative Orchideen auch ohne Blüten". Alle drei Vorträge waren gut besucht, wie hinterher zu erfahren war.
Da es nur für den Eröffnungstag ermäßigten Eintritt für Senioren gibt, waren die Hallen -wie auch in den letzten Jahren - am Besuchstag verständlicherweise mit "älteren Semestern" überpräsentiert. Alle Orchideenstände, jeder Gang und Sitzplatz wurde, zumindest bis zum Nachmittag, dicht umlagert. Dadurch war das Fotografieren in dieser Zeitspanne generell sehr erschwert, ein Umstand, der einige Teilnehmer enttäuschte, aber in der Natur der Sache liegt. Für die Fotografen erwiesen sich auch manche Stände und Exponate als etwas ungünstig ausgeleuchtet. Lobenswert war dagegen, dass diesmal alle Stände nummeriert und gleichzeitig die Namen der jeweiligen Aussteller gut lesbar angebracht waren. Einschränkend wäre allerdings anzumerken, dass in vielen Ständen die wissenschaftlichen Pflanzennamen auf den Etiketten mit Fehlern behaftet waren.
Ansonsten wurde wieder sparsam bis üppig dekoriert, je nach Geschmack und/oder Bestand an blühenden Pflanzen der Aussteller. Man verwendete dabei Epiphytenbäume und -äste, Kiesel und anderes Gesteinsmaterial, Tongranulate, Holzstubben, Borke, Kunstrasen, Lianen, Bambus, Efeu, Spaliere, Gitter, Rundbögen, Flechtwerk, Körbe, Sackleinen, Netze, Taue, Tuch, Schirme, Glas, Spiegel, Metall und Keramik - der Phantasie waren also keine Grenzen gesetzt.
Die Palette der angebotenen Orchideen und exotischen Beipflanzen (viele Bromelien, vor allem Tillandsia usneoides, Moos, Flechten und Farne) war erwartungsgemäß wieder hoch. Neben Orchideengattungen, die man auf jeder Ausstellung sieht, wie Phalaenopsis, Cattleya, Paphiopedilum, Dendrobium, Oncidium, Odontoglossum, Miltonia, Cymbidium, Renanthera und Vanda, konnte man zahlreichen Raritäten in Blüte begegnen.
Beispielsweise Stand 6 der DOG-Gruppe Hamburg, später mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet, der Dendrobium wenzelii, Microterangis harriottiana, Aerangis luteo-alba var. rhodosticta, Epidendrum peperomia, das sehr seltene Odontoglossum naevium mit drei blühenden Exemplaren zeigte. Hier gefiel auch die originelle und ideal zu Pflanzen passende Etikettierung in Form grüner, laminierter Seidenblätter, auf die man die wissenschaftlichen Namen - mit einem P-touch geschrieben - aufgeklebt hatte.
Immer wieder sehenswert, wenn man winzige Kleinode erkennt und schätzt, zeigt sich der mit einer Silbermedaille belohnte Stand 41 von Hans CHRISTIANSEN aus Dänemark. Zu meinem persönlichen Favoriten der Ausstellung avancierte eine dort unbestimmte Oberonia-Art (vermutlich O. setigera 'Mini'), deren unzählige, aber nur 1 mm kleine, rostrote Blüten dicht bei dicht an einer zwölf Zentimeter langen Achse saßen und wie ein langer Wollfaden, der aus Versehen hängen geblieben war, wirkten! So mancher Besucher wollte gar nicht glauben, dass dieses Gebilde eine Orchidee sein sollte! Daneben hing ein Bulbophyllum lemniscatum, dass ein modernes Ohrgehänge zu verkörpern schien. Ergänzt wurde diese Raritätensammlung durch Acanthophippium sylhetense, Pomatocalpa spicata, Bulbophyllum falcatum, B. macranthum, B. sumatranum, B. basisetum, Phalaenopsis tetraspis, Dendrobium capituliflorum und D. eximium 'Fredensborg'.
Als wahre Fundgrube für Miniatur-Orchideen erwies sich auch der kleine Vitrinenstand Nr. 8 der DOG-Gruppe Unterfranken, der eine Silbermedaille erhielt, mit Lepanthes calodictyon, L. solicitor, L. niesseniae, L. martinae, L. aurorae, Trisetella hoeijeri, Pleurothallis silverstonie, Porroglossum rodrigoi sowie Macroclinium wullschlaegelianum. Auch am Stand 4 von Ecuadorquideas C.A.BUSTAMANTE fiel ein markantes und viel fotografiertes Pleurothallis gargantua mit einer relativ großen, rostbraunen Blüte auf einem ungewöhnlich langen und breiten, eiförmig-zugespitzten Blatt auf. Auch Bulbophyllum levanae mit seinen großen, bizarren, mehrfarbigen Blüten wäre hierbei erwähnenswert. Vom Stand 1 der DOG-Gruppe Leipzig-Holzhausen, mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet, ist ein vielblütiges Exemplar von Masdevallia ayabacana mit großen, samtroten Einzelblüten, deren verwachsene Sepalen extrem lang ausgezogen sind, zu nennen.
Schwächer vertreten waren dagegen - wie bei fast allen europäischen Ausstellungen - Erdorchideen, von denen außer Paphiopedilum hauptsächlich Pleione und Cypripedium dominierten. Besonders attraktiv zeigte sich dabei der Gemeinschaftsstand der DOG-Gruppen Württemberg und München Südbayern (Nr. 37), die dafür eine der drei Stand-Goldmedaillen erhielten. Von letzteren beiden Gruppen sollen aber auch ein viel- und weißblütiges Aerangis fastuosa var. francoisii oder Dendrobium caliculimentum mit seinen hyalinen, weißen, dabei zartrosa überhauchten Blüten mit zentralem Goldfleck sowie ein großblättriges Pleurothallis marthae mit seinen gebüschelt stehenden, weinroten Blüten hervorgehoben sein.
Erwähnenswert wären bei vorwiegend terrestrischen Orchideen ebenso Stand Nr. 40 von Wössner Orchideen Franz und Maria GLANZ mit ausgewählten Paphiopedilum- (z.B. P. hangianum) und Phragmipedium-Hybriden. Auch dieser Stand erhielt verdientermaßen eine der drei vergebenen Goldmedaillen. Selten wurden auch weitere Arten gezeigt, wie Disa tripetaloides, Sarcoglottis grandiflora (Stand 43, Herrenhäuser Gärten, erhielten eine Silbermedaille), die auch noch eine der seltenen, tiefgrün blütigen Orchideen, Lycaste locusta (neuerdings durch OAKELEY im Jahre 2003 zur Gattung Ida überführt) aus Peru mit weißgefranstem Lippenrand präsentierten, oder beim, mit einer Silbermedaille belohnten, Stand 42 der DOG-Gruppe Schleswig-Holstein mehrere europäisch-mediterrane Arten von Orchis, Anacamptis, Serapias und Ophrys.
Immer wieder auf Ausstellungen oder Verkaufsmessen erweist sich der Stand von den Großräschener Orchideen Hans-Joachim WLODARCZYK (Nummer 54) als Fundgrube, der später dafür mit einer Goldmedaille belohnt wurde. Hier blühte überreich Dendrobium densiflorum, dessen zahlreiche hängenden, gelben Blütenstände ein vielfotografiertes Motiv darstellten. Hinzu kamen neben attraktiven Paphios eine bemerkenswerte Renanthera-citrina-Gruppe, Mystacidium brabanae sowie Epidendrum parkinsonianum mit weiß-grünen, abends stark duftenden Riesenblüten.
Ebenfalls ein prächtiges Exemplar der letztgenannten Art mit acht (!) Blüten und ein Dendrobium victoria-reginae mit zwölf (!) Blütenständen seiner ungewöhnlich blau-violetten, gebüschelt stehenden Blüten konnten am Stand 21 der Dresdner DOG-Gruppe, die ebenfalls eine Stand-Silbermedaille erhielten, bewundert werden.
Im Stand 11 der DOG-Gruppe Berlin, mit einer Bronzemedaille bedacht, fiel vor allem ein wunderschönes Dendrobium tetragonum 'Album' und beim Lausitzer Orchideenbund (DOG, Stand 14) Schoenorchis gemmata mit ihren zahlreichen, wenn auch kleinen, rosa-weißen Blüten, die in auffällig geteilten Rispen stehen, auf.
Auch Stand 10 Coloran Orquideas y Ranas Taggesell aus Kolumbien wurde mit einer Silbermedaille für seine dekorative Präsentation mit einigen bemerkenswerten oder in Europa seltener kultivierte Arten wie Kefersteinia parvilabris, Ornithocephalus gladiatus, Centroglossa nunes-limae, Cochleanthes amazonica, Macroclinium spec., Masdevallia bicolor und mehrere großblütige Masdevallia-Hybriden.
Weitere Silbermedaillen für ihre originelle Gestaltung erhielten die Stände der DOG-Gruppe Ingolstadt (17), Regine HILDEBRAND (7), die Orchideengesellschaft Kurpfalz (25), Curlin Orchideen ZEUNER (16) sowie die Firma KOPF Orchideen (28).
Zwischen all diesen Ständen befand sich eine dauerhaft besetzte Info-Lounge der DOG, wo Wissensdurstige alles über die Gesellschaft, auch eine eventuelle Mitgliedschaft, erfahren sowie manche Tipps zur Orchideenpflege erhalten konnten. Gleichzeitig geriet dieser Platz zu einem Treff prominenter Orchideenfreunde wie die der drei Vorstandsmitglieder oder des Generalsekretärs des European Orchid Councils (EOC), des Schweizers Rudolf JENNY, oder des Ehrenmitglieds Emil LÜCKEL u.a.
In einer entgegengesetzten Ecke hinter den Verkaufsständen von Halle 1 war diesmal der DOG-Stand mit Neuerscheinungen der internationalen Orchideen-Literatur, die natürlich auch aus der Bibliothek der Gesellschaft ausgeliehen werden können, ausgestellt. In bewährter Weise bewachte Ulli PATERNY "seine" Schätze, zu denen auch eine sehr frühe Abbildung einer europäischen Orchidee in einem tschechischen Pflanzenbuch aus dem 16. Jh. zählte. Manche Fachsimpelei zwischen Bücher- und Illustrationsnarren fand hier statt.
Zwischendurch konnte man sich bei einsetzendem Hunger- und/oder Durstgefühlen an zahlreichen Ständen, Bistros und Restaurants im Inneren der Hallen oder im - leider etwas feuchten - Innenhof kulinarisch verwöhnen lassen.
Nach Ende der Messe wurden knapp 40.000 Besucher gemeldet (im Jahre 2010 zum Vergleich 45.000). Damit dürften sich die Erwartungen der Messeveranstalter und -aussteller hinsichtlich Besucherzahlen und -resonanz sowie Umsatz wiederum erfüllt haben.
Wie immer fuß- und kreuzlahm, aber in zufriedener Stimmung über das Erlebnis einer opulenten Mixtur aus Einkaufserlebnis, Ausstellungen, Informationen, Show und kulinarischem Genuss, erreichten (fast) alle pünktlich den vereinbarten Parkplatz unseres Busses direkt vor dem Haupttor, Einige auch bepackt mit erworbenen Orchideen und Kleingeschenken. Dem wiederum sehr umsichtig chauffierenden Fahrer wurde, genauso dem Organisator, zum Abschluss mit Beifall gedankt. Unser Vorsitzender, Hans-Joachim PISCHELI, verwies in seinen Abschiedsworten auf unseren nächsten, datumsmäßig noch nicht exakt feststehenden Termin einer Mai-Exkursion in die heimischen Orchideen des Naturschutzgebietes "Spitzenberg - Schießplatz Rothenstein - Borntal". Dabei werden wir auch Termin und Modalitäten unseres Sommerfestes im Juni besprechen. Anschließend währt die Sommerpause des Orchideenstammtisches bis September.
Ein erlebnisreicher Tagesausflug fand nach problemloser Rückfahrt gegen 19 Uhr in Jena und später in Ziegenrück und Umgebung ein harmonisches Ende!
Der Termin der nächsten "Dresdner Ostern" als Verkaufs- und Erlebnismesse mit der Internationalen Orchideenausstellung, die wiederum maßgeblich von der DOG gestaltet wird, steht bereits für den 29. März bis 1. April 2012 fest. Vermutlich werden wir sie wieder ansteuern!
Dr. Helga Dietrich
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